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SDG Impact und Engagement Awards 2026

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Auch dieses Jahr werden an derPromotionsfeier der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wissenschaftliche Arbeiten auf Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe ausgezeichnet, die einen Beitrag der Wissenschaft zur Erreichung der UN Sustainable Development Goals (SDGs)* leisten und damit einen Impact auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft haben. Hier ein Überblick über alle über alle Preisträger:innen und Nominierten von 2026.

Alle Nominierten im Überblick

DOKTORATSSTUFE

Emanuela Benincasa

Mit ihrer hervorragenden Dissertation mit dem Titel «Three Essays on Banking, Climate Risks, and Corporate Sustainability» leistet Emanuela Benincasa einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz», SDG 16 «Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen» und SDG 17 «Partnerschaften zur Erreichung der Ziele».

Emanuela Benincasa promovierte 2025 in Finance an der Universität Zürich und am Swiss Finance Institute. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bankwesen und Unternehmensfinanzierung mit einem Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen. Derzeit ist sie als Assistenzprofessorin für Finance an der Universität Sydney tätig. Sie lebt in Sydney und verbringt ihre Freizeit gerne mit Ausflügen in die Natur und am Meer sowie mit Lesen.

Betreuung: Prof. Steven Ongena
Kontakt: LinkedIn Emanuela Benincasa

Die Rolle von Bankfinanzierung beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft (Abstract lesen)

Wie reagieren Banken und Unternehmen, wenn Klimarisiken zu Verlusten führen? In drei Projekten untersucht Emanuela Benincasa, wie sich die Kreditvergabe der Banken und die Investitionsentscheidungen von Unternehmen bei der Bewältigung der Herausforderungen durch den Klimawandel gegenseitig beeinflussen, und welche wirtschaftlichen Auswirkungen dies hat. Sie zeigt, dass in einkommensarmen Ländern kleine Unternehmen auf lokale Banken angewiesen sind, um sich zum Beispiel nach Überschwemmungen zu erholen. Allerdings schliessen viele dieser Bankfilialen, wodurch der Zugang zu Krediten wegfällt. Wo Filialen schliessen, nehmen zudem umweltschädliche illegale Praktiken zu, da weniger Kontrolle besteht. Des Weiteren verlagern grosse Banken bei verschärften Klimarichtlinien ihre Kreditvergabe in umweltschädliche Unternehmen in Ländern mit weniger Vorschriften. Ihre Dissertation macht deutlich, dass Regulierung nötig ist, um solche Finanzierungsverschiebungen zu begrenzen und gleichzeitig die Präsenz von lokalen Banken zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit lokaler Gemeinschaften zu sichern.   

Lucien Heitz

Mit seiner hervorragenden Dissertation mit dem Titel «Normative Approaches to Diversity-Optimized Recommendations of Political News» leistet Lucien Heitz einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 5 «Geschlechtergleichheit», SDG 10 «Weniger Ungleichheiten» und SDG 16 «Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen». 

Lucien Heitz hat an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich Informatik studiert und 2025 das Doktorat abgeschlossen. Seine Forschung befasste sich mit Nachrichtenempfehlungen und deren gesellschaftlichem Einfluss auf das politische Verhalten. Zurzeit leitet er die Weiterentwicklung der in seiner Thesis entwickelten Nachrichtenplattform Informfully im Rahmen eines Startups. Lucien lebt in Zürich und interessiert sich privat vor allem für Programmieren und Computerspiele.

Betreuung:  Prof. Abraham Bernstein
Kontakt: LinkedIn Lucien Heitz

Nachrichten jenseits von Klatsch und Kommerz (Abstract lesen)

Provokativ, emotional aufgeladen, polarisierend und im Überfluss. So präsentiert sich die Welt der Nachrichten im Internet und in den sozialen Medien. In diesem Umfeld liest aber fast schon die Hälfte der Schweizer Bevölkerung keine oder kaum noch Nachrichten. Das hat negative Auswirkungen auf die Teilnahme an politischen Prozessen und die Meinungsbildung. In seiner Dissertation präsentiert Lucien Heitz ein neues Modell zur Empfehlung journalistischer Beiträge, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Der Fokus liegt dabei auf einer ausgewogenen Themen- und Meinungsvielfalt, die das gesamte politische Spektrum systematisch abdeckt. In mehreren Studien zeigt er, dass sich ein solcher Algorithmus positiv auf die Zufriedenheit, das Ansehen des Journalismus und das Nachvollziehen politischer Argumente auswirkt. Dies führt zu einer Stärkung demokratischer Institutionen und kann das Vertrauen in die Politik erhöhen.

Emira Jasari

Mit ihrer hervorragenden Dissertation mit dem Titel «Corporate Sustainability Accounting and Regulatory Effectiveness – Analyzing Motivations, Internal Mechanisms, and Environmental Outcomes» leistet Emira Jasari einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion» und SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Emira Jasari promovierte 2025 an der Universität Zürich in Betriebswirtschaftslehre. In ihrer Dissertation analysiert sie die Determinanten der Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie die Auswirkungen regulatorischer Offenlegungspflichten auf interne Entscheidungs- und Kontrollsysteme. Heute ist sie als Consultant tätig. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit ihrer Familie in der Natur und interessiert sich für verhaltenspsychologische Literatur.

Betreuung: Prof. Dieter Pfaff
Kontakt: LinkedIn Emira Jasari

What gets measured gets done – wirklich? (Abstract lesen)

In den letzten 15 Jahren haben die regulatorischen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung stetig zugenommen. Zuletzt wurde dieser Trend in Europa jedoch wieder gebremst. Emira Jasaris Forschung zeigt, dass verbindliche Offenlegung allein noch nicht automatisch zu mehr Nachhaltigkeit führt. Vor allem in freiwilligen Angaben nutzen Unternehmen weiterhin Spielräume, um sich nach aussen gut darzustellen. Entscheidend ist nämlich nicht allein, dass Unternehmen offenlegen, sondern was sie offenlegen. Gerade die Pflicht, sensible und aussagekräftige Informationen wie Emissionen offenzulegen, kann interne Veränderungen anstossen. Sie führt dazu, dass Unternehmen Emissionen regelmässiger messen und Abweichungen von Zielen oder Vorgaben gezielter korrigieren. Solche Systeme sind besonders wirksam, wenn es darum geht, die Umweltperformance zu verbessern.

Katherine Rother

Mit ihrer hervorragenden Dissertation mit dem Titel «Empirical and Conceptual Insights on the Role of Costs in Pro-Environmental Behaviors» leistet Katherine Rother einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 9 «Industrie, Innovation und Infrastruktur», SDG 11 «Nachhaltige Städte und Gemeinden», SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion», SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz» und SDG 17 «Partnerschaften zur Erreichung der Ziele».

Katherine Rother promovierte 2025 in Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich. In ihrer Forschung untersucht sie, wie Kosten, Preise und Entscheidungsarchitekturen nachhaltiges Konsumverhalten beeinflussen, insbesondere im Kontext von Online-Handel. Derzeit ist sie als Postdoktorandin am Lehrstuhl für Marketing an der Universität Zürich tätig. In ihrer Freizeit verbringt sie gerne Zeit in der Natur.

Betreuung: Prof. René Algesheimer
Kontakt: LinkedIn Katherine Rother

Empirical and conceptual insights on the role of costs in pro-environmental behaviors (Abstract lesen)

Warum wählen Menschen oft das günstigere Flugticket statt der teureren Zugreise, obwohl ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist? In ihrer Dissertation zeigt Katherine Rother, dass nachhaltiges Verhalten selten am guten Willen scheitert, sondern daran, wie Menschen Kosten wahrnehmen. Verschiedene Kostenarten, etwa Preise, Zusatzaufwände oder Entscheidungshürden beeinflussen nachhaltiges Verhalten auf mehreren Ebenen: Sie prägen, wie viel Umweltschaden Konsumenten einem Produkt zuschreiben, begünstigen problematische Verhaltensweisen, wie Retouren beim Online-Shopping und interagieren mit Emotionen – die besonders dann entscheidend sind, wenn die Kosten als hoch wahrgenommen werden. Die zentrale Erkenntnis: Nachhaltiger Konsum lässt sich gezielter fördern, wenn man versteht, wie Menschen Kosten wahrnehmen und in Entscheidungen einbeziehen. Unternehmen und Politik können dieses Wissen nutzen, um Konsumentinnen und Konsumenten bessere Orientierung zu geben, z. B. durch transparente Kennzeichnungen oder verlässliche Standards.

Felix Schmitt-Koopmann

Mit seiner hervorragenden Dissertation mit dem Titel «Improving the Accessibility of Scientific PDFs for People with Visual Impairments Through Design and Artificial Intelligence» leistet Felix Schmitt-Koopmann einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 8 «Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum», SDG 9 «Industrie, Innovation und Infrastruktur» und SDG 10 «Weniger Ungleichheiten».

Felix Schmitt-Koopmann (30) hat an der Universität Zürich in Informatik promoviert. In seiner Forschung beschäftigte er sich intensiv damit, wie künstliche Intelligenz die Barrierefreiheit von PDFs für blinde Personen verbessern kann. Derzeit arbeitet er als Machine Learning Engineer bei Besi. In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv und widmet sich seiner grossen Passion, dem Fliegen.

Betreuung: Prof. Elaine M. Huang
Kontakt: LinkedIn Felix Schmitt-Koopmann

Wie PDFs für alle lesbar werden (Abstract lesen)

Milliarden PDFs begleiten unseren Alltag – von Rechnungen über Formulare bis hin zu wissenschaftlichen Arbeiten. Für Menschen mit Sehbehinderungen bleibt jedoch ein grosser Teil davon unzugänglich und bereits das Lesen einer Rechnung kann zur Herausforderung werden. Nur barrierefreie PDFs können von Screenreadern korrekt verarbeitet werden. Wer eine Sehbehinderung hat, hat dadurch nur eingeschränkt Zugang zu Informationen, Wissen und Bildung. Es gibt drei Hauptgründe für nicht-barrierefreie PDFs: Erstens ist das Problem vielen Menschen gar nicht bewusst. Zweitens erfordert die Erstellung von barrierefreien PDFs viel Zeit. Drittens ist der Prozess komplex und verlangt spezielles Fachwissen. Felix Schmitt-Koopmann hat mit der KI-gestützten Webapplikation PAVE 2.0 eine Lösung entwickelt, die es erlaubt, auch ohne Fachwissen ein PDF in kurzer Zeit barrierefrei zu machen. So erhalten auch Menschen mit Sehbehinderungen ungehindert Zugang zu allen Dokumenten, die unseren Alltag prägen.

Jeffrey Yusof

Mit seiner hervorragenden Dissertation mit dem Titel «Understanding Inequality and Redistribution: The Role of Perceptions and Preferences» leistet Jeffrey Yusof einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels SDG 10 «Weniger Ungleichheiten».

Jeffrey Yusof erwarb 2025 seinen Doktortitel in Volkswirtschaftslehre. Derzeit ist er Assistenzprofessor an der Universität Stuttgart. Seine Forschung liegt an der Schnittstelle zwischen Verhaltensökonomie, politischer Ökonomie und öffentlicher Wirtschaft. Mithilfe von Experimenten, gross angelegten Umfragen und Beobachtungsdaten untersucht er Ungleichheit, politische Präferenzen und Wahrnehmungen von Fairness. In seiner Freizeit erkundet er gerne die Natur und bereist mit Freunden und Familie neue Länder.

Betreuung: Prof Michel Maréchal
Kontakt: LinkedIn Jeffrey Yusof

Ungleichheit und Umverteilung: Die Rolle von Wahrnehmungen und Präferenzen (Abstract lesen)

Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung besitzen heute etwa 75 Prozent des globalen Vermögens. Obwohl die Vermögens- und Einkommensungleichheit in den letzten Jahren stark zugenommen hat, ist die öffentliche Forderung nach Umverteilung erstaunlich stabil geblieben. Jeffrey Yusof untersucht anhand von internationalen Umfragen und Experimenten, wie Menschen Ungleichheit wahrnehmen und wie diese Wahrnehmungen die Umverteilungspolitik prägen. Seine Ergebnisse zeigen, dass die staatliche Umverteilung den Präferenzen einkommensschwacher Gruppen eher entspricht als jenen von ökonomischen Eliten. Allerdings neigen Menschen auch dazu, durch Marktkräfte verursachte Ungleichheit zu akzeptieren. Schliesslich zeigt seine Forschung, dass weitverbreitete Fehlwahrnehmungen über Milliardäre bestehen, etwa hinsichtlich ihres Lebensstils, ihrer Einkünfte und ihres Geschäftssinns, und dass Darstellungen eines verschwenderischen Lebensstils die Unterstützung für höhere Steuern verstärken können.

MASTERSTUFE

Céline Aeschbacher

Mit ihrer hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «Engaging with AI: Understanding Client Interactions with a Business Chatbot in Kenya» leistet Céline Aeschbacher einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels SDG 9 «Industrie, Innovation und Infrastruktur».

Céline Aeschbacher (26) hat Economics an der Universität Zürich studiert und ihr Masterstudium im Jahr 2026 abgeschlossen. Während ihres Studiums konzentrierte sie sich auf die Bereiche Entwicklungsökonomie, Ökonometrie und Politikbewertung. Derzeit ist sie Doktorandin in der Gruppe für Entwicklungsökonomie an der ETH Zürich. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Tennis mit Freunden und liest gerne Bücher.

Betreuung: Prof. David Yanagizawa-Drott
Kontakt: LinkedIn Céline Aeschbacher

Was passiert, wenn ein Chatbot zum Geschäftspartner wird? (Abstract lesen)

Eine Friseurin in Nairobi nimmt einen Kredit auf, um ihren Salon auszubauen. Wie Millionen anderer Kleinunternehmerinnen und Kleinstunternehmer in Kenia hat sie zwar Zugang zu Krediten, kann sich aber keine Unternehmensberatung leisten. Könnte künstliche Intelligenz diese Lücke schliessen? In ihrer Masterarbeit testete Céline Aeschbacher einen WhatsApp-Chatbot, der rund 1.000 Mikrokreditkundinnen und -kunden in Kenia rund um die Uhr und praktisch kostenlos personalisierte Unternehmensberatung auf Englisch und Swahili anbot. Neben der Erörterung geschäftlicher Entscheidungen sprachen die Nutzenden auch über Sorgen bezüglich der Kreditrückzahlung, familiäre Konflikte und Alltagsstress. Der Chatbot gab nicht nur Ratschläge. Für viele wurde er zu einem Partner, einem Ort, an dem sie laut über den Druck nachdenken konnten, den die Führung eines Kleinunternehmens mit wenig Unterstützung mit sich bringt.

Joel Beltrami

Mit seiner hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «The Effect of Mandatory ESG Reporting on Firm Performance: Evidence from a Global Study» leistet Joel Beltrami einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion» und SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Joel Beltrami (26) hat Banking and Finance an der Universität Zürich studiert und 2025 sein Masterstudium abgeschlossen. Während seiner Studienzeit fokussierte er sich auf Financial Accounting und Corporate Governance. Aktuell arbeitet er als Analyst bei Partners Group und interessiert sich in seiner Freizeit für Reisen in exotische Länder und verschiedene Sportarten, insbesondere Fussball.

Betreuung: Prof. Hui Chen

Der Einfluss verbindlicher ESG-Offenlegungspflichten auf die Unternehmensleistung (Abstract lesen)

Da nur wenige Unternehmen für fast die Hälfte aller industriellen CO₂-Emissionen verantwortlich sind, wächst der öffentliche Druck, neben Finanzergebnissen auch über Praktiken in den Bereichen Umwelt (E), Soziales (S) und Unternehmensführung (G) zu berichten. Regierungen und Börsen weltweit haben diese Praxis durch verbindliche ESG-Berichtspflichten institutionalisiert. Doch verändern solche Vorgaben tatsächlich die Praxis von Unternehmen? Um die Auswirkungen dieser Anforderungen besser zu verstehen, untersucht Joel Beltrami in seiner Masterarbeit eine Stichprobe von 3.000 Unternehmen aus 39 Ländern. Seine Analyse zeigt, dass betroffene Unternehmen ihre finanzielle Performance im Durchschnitt um 29 % und ihre Nachhaltigkeitswerte um 5 % verbessern. Dabei hängen die Effekte von den bisherigen Praktiken der Unternehmen und der Ausgestaltung der Offenlegungspflichten ab. Dies zeigt, dass verbindliche ESG-Offenlegungspflichten ein wirksames politisches Instrument sein können, von dem sowohl Unternehmen als auch die Umwelt profitieren.

Michelle Casanova

Mit ihrer hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «Gender Differences in the Willingness to Perform Low-Promotable Tasks Among Children» leistet Michelle Casanova einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels SDG 5 «Geschlechtergleichheit».

Michelle Casanova (29) hat Economics an der Universität Zürich mit Schwerpunkt Verhaltensökonomie studiert und 2025 mit dem Master abgeschlossen. Derzeit absolviert sie ein wissenschaftliches Praktikum bei INFRAS. Im April 2026 beginnt sie ein Doktorat in Bildungsökonomie an der Universität Bern. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihren Hunden.

Betreuung: Prof. Roberto Weber

Unsichtbare Arbeit: Wie geschlechtsspezifische Erwartungen entstehen (Abstract lesen)

Studien zeigen, dass Frauen in Organisationen oft mehr «unsichtbare Arbeit» übernehmen. In der Wissenschaft sind sie öfter in Gremien und Verwaltungsaufgaben eingebunden, in der Medizin verbringen Ärztinnen mehr Zeit mit Dokumentation und Feedback. Diese unverzichtbaren Tätigkeiten führen jedoch selten zu Beförderungen. Ein Grund dafür ist die ungleiche Verteilung: Frauen übernehmen diese Aufgaben eher als Männer, auch weil sie als hilfsbereiter wahrgenommen und häufiger darum gebeten werden. Doch wann entstehen diese Muster? In ihrer Masterarbeit untersuchte Michelle Casanova das Freiwilligenverhalten bei Kindergartenkindern. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Mädchen zwar häufiger freiwillig meldeten, die Kinder jedoch nicht von der Überzeugung beeinflusst zu sein schienen, dass Mädchen diese Aufgaben übernehmen sollten. Vielmehr ahmten die Mädchen Verhaltensweisen aus ihrem Umfeld nach. Lehrkräfte könnten der Verfestigung von Mustern geschlechtsspezifischer Ungleichheit entgegenwirken, indem sie Aufgaben fair verteilen und implizite geschlechtsspezifische Assoziationen vermeiden.

Naomi Diener

Mit ihrer hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «Matching apprentices and occupations online: An empirical analysis for Switzerland» leistet Naomi Diener einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 4 «Hochwertige Bildung» und SDG 8 «Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum».

Naomi Diener (26) hat an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich Management and Economics studiert und ihren Master im Sommer 2025 abgeschlossen. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt lag auf empirischen Analysen in der Personal- und Bildungsökonomie. Derzeit arbeitet sie als Data Scientist bei der Statistik Stadt Zürich. In ihrer Freizeit praktiziert sie regelmässig Yoga und verbringt gerne Zeit in der Natur, insbesondere in den Bergen beim Skifahren, Wandern oder Zelten.

Betreuung: Prof. Uschi Backes-Gellner
Kontakt: LinkedIn Naomi Diener

Berufswahl online: Die Präsentation macht‘s aus. (Abstract lesen)

Jedes Jahr stehen Tausende Jugendliche in der Schweiz vor einer wichtigen Entscheidung: Welchen Beruf sollen sie erlernen? Online-Plattformen wie Yousty unterstützen sie dabei mit personalisierten Berufsempfehlungen – niederschwellig und für alle erreichbar. Doch macht es einen Unterschied, wie diese Empfehlungen präsentiert werden? Genau das untersucht Naomi Diener in ihrer Masterarbeit. Sie analysiert, was passiert, wenn Jugendliche Berufsvorschläge nicht als Liste, sondern in einem interaktiven Tinder-ähnlichen Swipe-Format erhalten. Die Ergebnisse zeigen eine klare Tendenz: Jugendliche erkunden mehr Berufe, speichern mehr auf ihrer Merkliste und bewerben sich auf eine breitere Palette an Schnupperlehren. Die Effekte sind nicht in allen Kontexten gleich stark – was zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Gestaltung solcher Angebote ist. Klar ist: Es reicht nicht, die richtigen Berufe zu empfehlen. Wie sie präsentiert werden, ist genauso entscheidend.

Katja Hager

Mit ihrer hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «When Firms Can Opt Out: Minimum Wages in Swiss Collective Bargaining: Evidence from Switzerland’s Machinery, Electrical Engineering and Metals Industry» leistet Katja Hager einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 8 «Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum» und SDG 10 «Weniger Ungleichheiten».

Katja Hager (27) hat Economics und Data Science an der Universität Zürich studiert und 2026 ihren Master abgeschlossen. Ihr Fokus liegt auf Ökonometrie, Arbeitsmarkt und Verteilungsfragen sowie Machine Learning. Katja lebt in Winterthur, ist dort im Stadtparlament und setzt sich für eine chancengerechte Welt ein. Sie nimmt sich bewusst Zeit für ihre Freund:innen und liebt Sport – egal ob als Ski-Leiterin oder Halbmarathon-Läuferin.

Betreuung: Prof. Dina Pomeranz
Kontakt: LinkedIn Katja Hager

Fakultativer Mindestlohn: Auswirkungen auf Schweizer Gesamtarbeitsverträge (Abstract lesen)

Wie kann sichergestellt werden, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen angemessenen Lebensunterhalt verdienen? In der Schweiz gibt es keinen nationalen Mindestlohn und Lohnuntergrenzen werden meist im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen (GAV) ausgehandelt. Katja Hager hat die Einführung eines fakultativen, branchenspezifischen Mindestlohns in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) im Jahr 2013 untersucht. Interviews ergaben, dass die Einführung eine erhebliche Konfliktquelle darstellte: Arbeitgeber lehnten kollektive Lohnfestlegungen in den MEM-GAV ab und die daraus resultierenden Lohnuntergrenzen lagen unter den bestehenden Löhnen. Dennoch erhöhten selbst niedrig angesetzte und freiwillige Lohnuntergrenzen die Einkommen am unteren Ende der Einkommensverteilung, ohne die Beschäftigung zu beeinträchtigen. Zudem führte der optionale Mindestlohn zu Lohnsteigerungen im gesamten Sektor. Den grössten Anstieg verzeichneten Unternehmen mit GAV, wobei nur wenige Unternehmen darauf verzichteten.

Sabrina Muriel Huber

Mit ihrer hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «Carbon Emissions, Competition, and Innovation in the Swiss Automobile Market» leistet Sabrina Muriel Huber einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 7 «Bezahlbare und saubere Energie», SDG 9 «Industrie, Innovation und Infrastruktur», SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion» und SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Sabrina Muriel Huber hat berufsbegleitend an der Universität Zürich studiert und 2025 den Master in Economics erfolgreich abgeschlossen. Sie interessiert sich für Umwelt-, Entwicklungs- und Immobilienökonomie. Sabrina arbeitet bei der Livit AG im Controlling. Sie lebt in Zürich und geniesst ihre Freizeit beim Trailrunning in der Natur.

Betreuung: Prof. Armin Schmutzler

Der Schweizer Automobilmarkt: Klimaziele erreichen oder sich freikaufen? (Abstract lesen)

Der Verkehrssektor war 2023 für fast ein Viertel der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich (IEA, 2026), wobei der Strassenverkehr den grössten Anteil daran hatte. Die Automobilindustrie könnte eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung spielen, doch die Durchsetzung von Emissionsstandards ist in der Schweiz, und in der EU, schwierig. Haben Unternehmen Anreize zur Innovation oder nehmen sie die Kosten der Nichteinhaltung in Kauf? Die Studie analysiert und dokumentiert, wie Unternehmen auf verschärfte CO₂-Standards reagieren. Eine Analyse mit Kfz-Zulassungsdaten aus der Schweiz über einen Zeitraum von 18 Jahren beleuchtet Strategien zur Einhaltung der Vorschriften sowie zur Einführung von Elektro- und Hybridfahrzeugen verschiedener Automarken. Um diese Unterschiede zu interpretieren, präsentiert die Studie einfache ökonomische Modelle, die Innovationsentscheidungen unter Umweltvorschriften darstellen. Die Studie legt nahe, dass Emissionsstandards Anreize für schwerere Fahrzeuge schaffen könnten. Massenmarken würden eher in grüne Technologien investieren, während exklusive Marken sich durch den Kauf von Zertifikaten entlasten.

Ajith Kanniah

Mit seiner hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «Leading With Imperfection: A Qualitative Study of Diversity and Flaw Disclosure in Leadership» leistet Ajith Kanniah einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 5 «Geschlechtergleichheit», SDG 8 «Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum» und SDG 10 «Weniger Ungleichheiten».

Ajith Kanniah (26) hat Management and Economics an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich studiert und sein Masterstudium 2025 abgeschlossen. Während seines Studiums konzentrierte er sich auf die strategischen Dimensionen der Offenlegung von Führungsfehlern und untersuchte wie psychologische Sicherheit, demografische Faktoren und organisatorische Dynamiken den bewussten Umgang mit Verletzlichkeit in der Managementpraxis beeinflussen. Derzeit arbeitet er in der Geschäftsentwicklung bei Helvetia. Ajith lebt in Rotkreuz und interessiert sich besonders für Kickboxen und das Lesen von Romanen.

Betreuung: Prof. Jochen Menges
Kontakt: LinkedIn Ajith Kanniah

Wann und warum Führungskräfte Schwächen eingestehen (Abstract lesen)

Von Führungskräften wird ein selbstbewusstes, entschlossenes und souveränes Auftreten erwartet. Zweifel zu zeigen oder Fehler einzugestehen, kann riskant erscheinen. Doch Führung basiert auf Vertrauen und das Verbergen von Schwächen kann unehrlich wirken. Wann geben Führungskräfte Schwächen zu? Diese Arbeit untersucht die Entscheidungen hinter solchen Momenten. Anhand von ausführlichen Interviews mit Führungskräften aus verschiedenen Branchen wird analysiert, wann und warum sie Schwächen am Arbeitsplatz offenlegen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dies meist eine sorgfältige, strategische Entscheidung ist. Führungskräfte berücksichtigen das Vertrauen im Team, den Zeitpunkt und das Publikum, bevor sie Schwächen zugeben. Auch der persönliche Hintergrund spielt eine Rolle: Frauen sowie Führungskräfte aus bestimmten kulturellen Kontexten fühlen sich oft stärker unter Druck, makellos zu erscheinen. Führung, die Verletzlichkeit zeigt, hängt von psychologischer Sicherheit und einer inklusiven Arbeitskultur ab und kann Beziehungen stärken sowie Offenheit und Glaubwürdigkeit fördern.

Damien Wimmer

Mit seiner hervorragenden Masterarbeit mit dem Titel «Assessing nature-related pressures of a hypothetical financial portfolio through ENCORE and Trucost data integration» leistet Damien Wimmer einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion», SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz» und SDG 15 «Leben an Land».

Damien Wimmer (27) hält einen Mastertitel in Banking and Finance der Universität Zürich sowie einen Bachelorabschluss in Economics der HSG, ergänzt durch Austauschsemester in Kolumbien und China. Bei der Ethos Stiftung nutzt er Aktionärsrechte, um mit grossen Unternehmen Dialoge über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen zu führen und forscht zu naturbedingten Risiken. Er begeistert sich für Wildtierbeobachtung und hat als Taucher die Klima- und Naturkrise aus nächster Nähe erlebt.

Betreuung: Prof. Stefano Battiston
Kontakt: LinkedIn Damien Wimmer

Über CO₂ hinaus: Wirksamere Indikatoren für naturverträgliche Investitionen (Abstract lesen)

Klimawandel und Naturverlust sind eng miteinander verknüpft und bilden zwei Seiten derselben globalen Krise. Jedoch ist es einfacher CO₂-Emissionen zu berechnen, als die Zerstörung von Natur und Ökosystemen. Diese Masterarbeit schliesst diese Datenlücke, indem sie Umweltdatensätze mit Finanzdaten kombiniert, und eine neue Methode entwickelt, die die Auswirkungen von Unternehmen auf Natur und Biodiversität misst. Mithilfe dieser neuartigen Messmethode werden die Umweltauswirkungen von Finanzportfolios sichtbar. Das Ergebnis: Nahezu alle Unternehmen haben gewisse negative Effekte. Gleichzeitig zeigt die Analyse, wie grosse Unternehmen in besonders umweltschädlichen Branchen diesen Schaden im Zeitverlauf erheblich reduzieren können. Dies deutet darauf hin, dass finanzieller Erfolg und umweltfreundliche Praktiken vereinbar sind. Mit den richtigen Indikatoren können Finanzinstitute negative Auswirkungen steuern und Kapital in Unternehmen lenken, die die Stabilität der Natur bewahren, von der Wirtschaft und menschliches Leben abhängen.

BACHELORSTUFE

Sabrina Arcioni

Mit ihrer hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Waste from unused medicines in Switzerland: Barriers and policy solutions for a more sustainable pharmaceutical supply chain» leistet Sabrina Arcioni einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 3 «Gesundheit und Wohlergehen», SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion» und SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Sabrina Arcioni (26) hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich studiert und im Oktober 2025 ihr Studium mit einem Bachelor abgeschlossen. Während dieser Zeit entwickelte sie ein besonderes Interesse für Nachhaltigkeit und Marketing. Sie lebt im Tessin und steht am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn. In ihrer Freizeit geht sie gerne ins Kino und auf Reisen. Dort lernt sie gerne andere Kulturen kennen.

Betreuung: Prof. Tarkan Tan
Kontakt: LinkedIn Sabrina Arcioni

Arzneimittelabfälle: Lokale Ansätze gegen eine globale Krise (Abstract lesen)

Eine Auswertung von Daten aus 25 Ländern aus dem Jahr 2025 zeigt, dass fast 64 % der verschriebenen Medikamente nie verwendet werden. Nur 13 % dieser ungenutzten Arzneimittel werden sicher entsorgt, während zwei Drittel direkt in die Umwelt gelangen. In ihrer Bachelorarbeit untersucht Sabrina Arcioni das Problem der Arzneimittelabfälle durch ungenutzte Medikamente in Haushalten im Kanton Tessin. Die Arbeit analysiert zwei politische Lösungsansätze für das Abfallproblem: Erstens könnten ausgewählte rezeptfreie Medikamente in kleineren Mengen verkauft werden. Zweitens könnten unversehrte, verschreibungspflichtige Medikamente an Apotheken zurückgegeben, geprüft und zu niedrigeren Preisen weiterverkauft werden. Bei gezielter Umsetzung und mit Unterstützung der zuständigen Behörden könnten beide Massnahmen potenziell wirtschaftliche und ökologische Vorteile bringen und dazu beitragen, das globale Problem der Arzneimittelabfälle zu reduzieren.

Jelke Clarysse

Mit ihrer hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Parents’ Beliefs and Adolescents’ Gendered Career Preferences in Switzerland: A Descriptive Analysis» leistet Jelke Clarysse einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 4 «Hochwertige Bildung», SDG 5 «Geschlechtergleichheit» und SDG 8 «Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum».

Jelke Clarysse (24) schloss im Jahr 2025 ihr Bachelorstudium in Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich ab. Ihr besonderes Interesse gilt der angewandten Mikroökonomie. Seit Februar absolviert sie ein Masterstudium in Economics & Management an der Universität Luzern. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport, insbesondere Laufen, lernt Sprachen und reist gerne.

Betreuung: Prof. Anne Ardila Brenøe
Kontakt: LinkedIn Jelke Clarysse

Was prägt die Berufswünsche von Schweizer Jugendlichen? Die Rolle der Eltern (Abstract lesen)

Trotz gezielter Programme zur Förderung der Geschlechtergleichstellung entscheiden sich Schweizer Jugendliche weiterhin eher für geschlechtstypische Berufe. Die meisten Programme richten sich an die Jugendlichen selbst. Doch wie sieht es zu Hause aus? Anhand von Umfragedaten von Schweizer Jugendlichen und ihren Eltern untersucht diese Arbeit wie elterliche Überzeugungen zu Geschlechterrollen – gemessen anhand eines Überzeugungsindexes – mit den beruflichen Präferenzen der Jugendlichen zusammenhängen. Ein höherer Wert, der auf traditionellere Ansichten hindeutet, geht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit geschlechtsspezifischer Präferenzen einher – und umgekehrt bei weniger traditionellen Ansichten. Auch wenn es wenig überrascht, dass Eltern die Berufswünsche ihrer Kinder prägen, haben sich bestehende Programme bisher überwiegend auf andere Faktoren konzentriert. Um die geschlechtsspezifische Kluft bei der Berufswahl zu schliessen, könnte es erforderlich sein, die Eltern direkter einzubeziehen.

Sascha Coradi

Mit seiner hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Einfluss nichtfinanzieller Regulierungen auf die Berichterstattung über das Netto-Null-Ziel 2050 und CO-Emissionen» leistet Sascha Coradi einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 9 «Industrie, Innovation und Infrastruktur», SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion» und SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Sascha Coradi studierte nach seiner Spitzensportkarriere an der UZH und schloss sein Bachelorstudium in Betriebswirtschaftslehre und Banking and Finance im Sommer 2025 ab. Parallel dazu arbeitete er im Audit bei der KPMG sowie im Portfolio Management der ZKB. Anfang 2026 gründete er das Unternehmen Flexo-Handlauf Aargau und absolviert derzeit den Master in Accounting and Corporate Finance an der HSG. In seiner Freizeit treibt er viel Sport und engagiert sich ehrenamtlich im Turnen.

Betreuung: Prof. Reto Eberle
Kontakt: LinkedIn Sascha Coradi

Schweizer Unternehmen und CO – eine Bestandesaufnahme (Abstract lesen)

Gross wurden die Netto-Null-Ziele in Bezug auf CO₂ an der Klimakonferenz in Paris 2015 angekündigt. Netto-Null bedeutet, dass nur noch so viel CO₂ ausgestossen, wie durch natürliches oder technisches Senken (Bsp. Wälder oder CO₂-Speicherung) aus der Atmosphäre entfernt wird. Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu sein. Dabei kommt den heimischen Unternehmen insofern eine Schlüsselrolle zu, als sie für einen wesentlichen Teil der Schweizer CO₂-Emissionen verantwortlich sind. Sascha Coradi untersuchte in seiner Arbeit, wie der aktuelle Stand bei den grössten 205 Schweizer Unternehmen ist. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Unternehmen der Klimaneutralität annehmen, mehrheitlich ihre Emissionen ausweisen und sich zunehmend zu Netto-Null-Zielen bekennen. Die effektive Reduktion gelingt auf Unternehmensebene bisher nur einer deutlichen Minderheit. Um die Klimaneutralität bis 2050 erreichen zu können, sind noch grosse Fortschritte notwendig.

Andrin Gerber

Mit seiner hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «The impact of corporate social responsibility on CEO compensation in Swiss firms: An analysis of publicly traded companies» leistet Andrin Gerber einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels SDG 16 «Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen».

Andrin Gerber (27) absolvierte sein Bachelorstudium an der Universität Zürich mit Major in Betriebswirtschaftslehre und Minor in Rechtswissenschaften. Derzeit studiert er im Master Betriebswirtschaftslehre an der UZH mit Vertiefung in Sports Management. Neben dem Studium verbringt er seine Zeit gerne beim Snowboarden und ist auch ausserhalb der Wintersaison in den Bergen anzutreffen.

Betreuung: Prof. Robert F. Göx
Kontakt: LinkedIn Andrin Gerber

Lohnt sich Nachhaltigkeit für Unternehmen und ihre CEOs? (Abstract lesen)

Unternehmen investieren zunehmend in Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Doch lohnt sich dieses Engagement auch wirtschaftlich und haben Unternehmensleitungen überhaupt einen Anreiz, es voranzutreiben? Dieser Frage geht Andrin Gerber in seiner Bachelorarbeit nach. Die Idee dahinter ist einfach: Wenn nachhaltiges Handeln den Wert eines Unternehmens steigert, könnten CEOs dafür belohnt werden und insgesamt mehr verdienen. Die Arbeit untersucht deshalb, ob Verbesserungen der Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen mit einer höheren Bewertung am Aktienmarkt zusammenhängen und ob sich solche Veränderungen auch in der Vergütung der CEOs widerspiegeln. Die Ergebnisse zeigen, dass Verbesserungen der Nachhaltigkeitsleistung mit einer leicht höheren Bewertung durch den Markt einhergehen. Ein entsprechender Zusammenhang mit der Bezahlung der CEOs lässt sich jedoch nicht feststellen.

Atena Giuliani

Mit ihrer hevorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Pluralistische Ignoranz und klimabewusstes Verhalten: Eine empirische Untersuchung» leistet Atena Giuliani einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Atena Giuliani (22) schloss 2025 ihren Bachelor in Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich ab. Sie interessiert sich besonders für die Schnittstelle zwischen Verhaltensökonomie und Nachhaltigkeit. Aktuell arbeitet sie als Praktikantin bei Norm Technologies in der nachhaltigen Immobilienentwicklung. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten auf der Leichtathletikbahn oder in den Bergen.

Betreuung: Prof. Björn Bartling

Ego-Falle: Warum wir beim Klimaschutz auf dem Schlauch stehen (Abstract lesen)

Bin ich eigentlich der einzige Mensch, der etwas für das Klima tut? Wer sich diese Frage stellt, ist einem psychologischen Phänomen auf der Spur. Denn: In der Schweiz geben über 60 % der Menschen an, einen Teil ihres Einkommens für den Klimaschutz spenden zu wollen. Gleichzeitig denken Befragte, dass dieser Anteil deutlich tiefer liegt. Kurz gesagt: Wir schätzen uns gegenseitig als egoistischer ein, als wir tatsächlich sind. Diese «pluralistische Ignoranz» hat Folgen. Wenn wir glauben, dass andere untätig bleiben, sinkt auch unsere eigene Motivation. Warum verzichten, wenn es sonst niemand tut? Wir unterschätzen die Haltung der anderen und bremsen uns damit gegenseitig aus. Die gute Nachricht: Wird sichtbar, dass viele handeln wollen, steigt auch die eigene Bereitschaft. Wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen wollen, bewegt sich etwas. Denn Klimaschutz gelingt letztlich nur gemeinsam.

Severin Joho

Mit seiner hevorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Effortless but Disengaged? How Generative AI Affects Effort and Engagement and the Role of Praise in Restoring Motivation» leistet Severin Joho einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 8 «Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum» und SDG 9 «Industrie, Innovation und Infrastruktur».

Severin Joho (25) studierte Banking and Finance an der Universität Zürich und schloss 2025 sein Bachelorstudium ab. Derzeit arbeitet er als Praktikant bei der Schweizerischen Nationalbank und ist Mitautor zweier Papers über Zentralbankkommunikation und Ölpreisschocks. In seiner Freizeit betreibt er Duathlon als Leistungssport und ist als Skitourenleiter im SAC sowie als Triathlon-Trainer im ASVZ tätig.

Betreuung: Prof. Jochen Menges

Effizient, aber weniger engagiert? Wie KI unsere Motivation verändert (Abstract lesen)

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Arbeitswelt: Sie schreibt Texte, analysiert Daten und liefert in Sekunden Ideen. Doch was bedeutet diese Effizienz für unsere Motivation? In seiner Bachelorarbeit untersucht Severin Joho, wie der Einsatz von KI die Anstrengung und das Engagement bei kreativen Aufgaben beeinflusst. Ein Experiment mit über 130 Teilnehmenden zeigt ein klares Bild: Wer mit KI arbeitet, empfindet seine Aufgabe als deutlich weniger anstrengend, fühlt sich jedoch auch weniger engagiert als Personen, die ohne KI arbeiten. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass positives Feedback der KI, etwa für gelungene Prompts, das Engagement wieder steigern kann. Die Arbeit macht deutlich: Bei der zukünftigen Integration von KI in Arbeitsprozesse darf nicht nur die Effizienz zählen. Ebenso wichtig ist, dass Menschen sich weiterhin kompetent fühlen und motiviert bleiben. KI und menschliche Motivation – ein Thema, das an Brisanz definitiv zunehmen wird.

Theibya Ravindran

Mit ihrer hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Finanzielle Inklusion von Frauen: Eine Analyse des ‹Financial Planning Processes für Anlegerinnen» leistet Theibya Ravindran einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 5 «Geschlechtergleichheit» und SDG 10 «Weniger Ungleichheiten».

Theibya Ravindran (26) studierte Banking and Finance an der Universität Zürich und schloss ihr Bachelorstudium im Herbst 2025 ab. Derzeit befindet sie sich im zweiten Semester ihres Masterstudiums in Banking and Finance und arbeitet bei einer kantonalen Behörde. Theibya lebt in Zürich und verbringt ihre Freizeit gerne draussen mit ihrer Familie und Freunden.

Betreuung: Prof. Carmen Tanner
Kontakt: LinkedIn Theibya Ravindran

Finanzielle Inklusion: So gelingt die Beratung für Anlegerinnen (Abstract lesen)

Wussten Sie, dass Frauen in der Schweiz erst seit 1988 – also seit weniger als 40 Jahren – ohne Zustimmung des Ehemannes ein Bankkonto eröffnen dürfen? Das hat sich zwar geändert, doch trotz steigender Vermögen fühlen sich Frauen in der Finanzwelt bis heute oft fremd. Der Grund? Klassische Beratungsmodelle wurden über Jahrzehnte von Männern für Männer entwickelt. Das Ergebnis: Viele Frauen unterschätzen ihr Wissen, agieren vorsichtiger und verzichten oft ganz auf Investitionen, weil sie sich schlicht nicht verstanden fühlen. Genau hier setzt Theibya Ravindran mit ihrer Bachelorarbeit an. Sie hat dafür den international anerkannten «Financial Planning Process» (CFP Board) Schritt für Schritt analysiert. Mithilfe psychologischer Konzepte wie der Social Role Theory zeigt sie auf, wie Berater:innen ihre Strategien ändern müssen, um Frauen wirksam zu erreichen. Das Ergebnis ist ein praxisnaher Fahrplan, der geschlechtergerechte Beratung vom Nischenprodukt zum Standard macht. So wird finanzielle Selbstbestimmung für Frauen endlich zur gelebten Realität.

Senaycan Sancar

Mit seiner hevorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «The Effect of Income on Subjective Well-Being: A Finite Mixture Model Analysis» leistet Senaycan Sancar einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels SDG 3 «Gesundheit und Wohlergehen».

Senaycan Sancar (28) hat im Februar 2026 seinen Bachelor in Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich abgeschlossen. Mit einem Minor in Angewandter Wahrscheinlichkeit und Statistik war sein Studium stark mathematisch und analytisch geprägt. Seit knapp einem Jahr arbeitet er als Barista und nutzt jede Gelegenheit zu reisen, um seiner grossen Leidenschaft, dem Surfen, nachzugehen. Im September 2026 beginnt er sein Masterstudium in Economics.

Betreuung: Prof. Rainer Winkelmann

Mehr Geld, mehr Zufriedenheit? Nicht für alle gleich. (Abstract lesen)

Zwei Menschen bekommen dieselbe Einkommenserhöhung. Die eine ist kaum zufriedener als zuvor. Beim anderen verändert sich das Leben spürbar. Senaycan Sancar geht in seiner Bachelorarbeit genau dieser Frage nach: nicht nur ob Geld zufrieden macht, sondern wen – und wie stark. Dafür analysiert er Daten von knapp 6000 Menschen in Deutschland. Das Ergebnis überrascht: Mehr Einkommen macht grundsätzlich zufriedener. Doch wie stark, ist von Person zu Person enorm verschieden. Für Menschen mit tiefer Lebenszufriedenheit spielt Geld eine viel grössere Rolle als für jene, die bereits zufrieden sind. Noch deutlicher zeigt sich: Gesundheit und Arbeit sind weitaus mächtigere Treiber von Zufriedenheit – mit einem bis zu 20-fach stärkeren Effekt als Einkommen. Die Erkenntnisse laden zum Nachdenken ein: Wer Lebenszufriedenheit wirklich verstehen will – die eigene oder jene der Gesellschaft – muss mehr berücksichtigen als den Kontostand.

Marieta Schmid

Mit ihrer hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Praktiken der Implementierung von Corporate Sustainability Strategien» leistet Marieta Schmid einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion» und SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Marieta Schmid (25) studierte an der Universität Zürich Betriebswirtschaftslehre und schloss im Sommer 2025 den Bachelor ab. Anschliessend absolvierte sie ihr erstes Praktikum im Bereich Marketing und Unternehmensentwicklung und reist nun durch Südostasien. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit Freunden, Outdoor-Aktivitäten oder dem Lesen eines guten Buchs.

Betreuung: Prof. David Seidl
Kontakt: LinkedIn Marieta Schmid

Wie gelingt Nachhaltigkeit im Unternehmen? (Abstract lesen)

Herr Meier ist dafür verantwortlich, dass in einem Unternehmen langfristig Nachhaltigkeit integriert wird. Marieta Schmid hat anhand von Interviews mit Nachhaltigkeitsverantwortlichen wie Herrn Meier aus verschiedenen Branchen untersucht, mithilfe welcher strategischen Werkzeuge ihm dies gelingt. Sie hat ein Modell entwickelt, das darstellt, was die Werkzeuge im Prozess hin zur Nachhaltigkeit bezwecken. Es zeigt sich, dass die strategischen Werkzeuge entweder den Zweck haben, Ziele zu erarbeiten und regelmässig abzugleichen, beispielsweise durch Analysen oder Meetings zum Austausch. Oder sie treiben den Prozess wie ein Motor voran: durch etablierte Feedbackstrukturen, Schulungen zur Sensibilisierung oder interne Wettbewerbe zur Motivationssteigerung. Die Ergebnisse können Herrn Meier und den anderen Nachhaltigkeitsverantwortlichen helfen, ihre Werkzeuge bewusster und gezielter einzusetzen. So können sie die nachhaltige Entwicklung in ihren Unternehmen noch besser vorantreiben.

Liz Estelle Schmutzler

Mit ihrer hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Social Norms and the Gender Gap in Financial Literacy: An Empirical Analysis» leistet Liz Estelle Schmutzler einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 4 «Hochwertige Bildung» und SDG 5 «Geschlechtergleichheit».

Liz Schmutzler (21) hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich studiert und 2025 den Bachelor abgeschlossen. Während ihres Studiums interessierte sie sich besonders für die Themen Strategie und Gleichstellung und war ein aktives Mitglied des Fachvereins Ökonomie. Momentan arbeitet sie im Strategy Consulting bei EY-Parthenon. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Sport, Backen und Sprachen lernen.

Betreuung: Prof. Uschi Backes-Gellner
Kontakt: LinkedIn Liz Estelle Schmutzler

Financial Literacy: Sind Geschlechterunterschiede das Ergebnis sozialer Normen? (Abstract lesen)

Financial Literacy, die Kompetenz in Finanzfragen, gilt als entscheidender Faktor für das wirtschaftliche Wohlbefinden des Individuums. Zwischen Frauen und Männern bestehen beträchtliche Wissensunterschiede. Liz Schmutzler untersucht in ihrer Arbeit, ob sich dieser Zustand auf Kultur und soziale Normen zurückführen lässt. Prägen diese, wie gut Schweizer Bürgerinnen und Bürger über Finanzen informiert sind? Die Analyse untersucht den Zusammenhang von historischen Einstellungen und dem aktuellen Niveau der Financial Literacy. Sie approximiert den Stand sozialer Normen einer Region mithilfe der Abstimmungsergebnisse des Gleichstellungs-Referendums von 1981 und verknüpft diese mit Daten zur Financial Literacy. Die empirische Analyse zeigt, dass sich konservative soziale Normen negativ auf die Financial Literacy von Frauen auswirken. Für Männer hingegen ergibt sich kein klarer Zusammenhang. Änderungen der sozialen Normen können daher zur Verbesserung der Financial Literacy von Frauen beitragen.

Noé Schoch

Mit ihrer hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Identifying the driving factors of product returns in the e-commerce space» leistet Noé Schoch einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion», SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz», SDG 14 «Leben unter Wasser» und SDG 15 «Leben an Land».

Noé Schoch (25) hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich studiert. Sie begann im Bereich Marketing Analytics, wechselte später für ihren Master jedoch in den Bereich Business Technology. Vier Jahre lang war sie als Online-Marketing-Managerin bei Globus tätig, bevor sie zu SAP in eine Position im Bereich Customer Success wechselte. Sie lebt in Zürich, liebt Reisen, Sport und Zeit mit Freunden zu verbringen.

Betreuung: Prof. René Algesheimer
Kontakt: LinkedIn Noé Schoch

#TikTokMadeMeBuyIt – Führen virale Konsumtrends zu mehr Retouren? (Abstract lesen)

Nachdem 2023 ein Auto ausgebrannt war, filmte eine TikTok-Userin, wie ihr Thermobecher überlebt hatte. Doch nicht nur das: Sogar das Eis darin konnte dem Feuer standhalten. Mit 9.2 Millionen Likes und 450'000 Shares ging das Video sofort viral. Die Trinkflasche wurde über Nacht zum Statussymbol und steigerte den Umsatz der Marke von 73 auf 750 Millionen Dollar. Virale Trends sind im Online-Handel zur Normalität geworden. Doch wenn Tausende Menschen ein Produkt bestellen, weil es gerade alle haben wollen – wie viele bereuen es später? Sind Hypes mitverantwortlich für Retourenquoten, die längst bis zu 50 % reichen? Diesen Fragen geht Noé Schoch in ihrer Bachelorarbeit nach. Denn Retouren belasten nicht nur Bilanzen, sondern auch die Umwelt durch unnötige CO₂-Emissionen. Das Ergebnis überrascht: Nicht Trends treiben Retouren, sondern Kaufgewohnheiten. Wer diese kennt, kann gezielt gegensteuern und mit weniger Rücksendungen und weniger CO₂ einen nachhaltigeren Online-Handel bewirken.

Michael Stifter

Mit seiner hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Carbon Emissions and Stock Returns – an Empirical Analysis» leistet Michael Stifter einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 12 «Verantwortungsvoller Konsum und Produktion » und SDG 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Michael Stifter (24) hat 2025 seinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre mit einem Minor in Informatik an der Universität Zürich abgeschlossen. Während des Studiums lag sein Fokus insbesondere auf Finance-spezifischen Themen. Derzeit studiert er Banking and Finance im Master an der Universität St. Gallen. Neben dem Studium interessiert er sich für Sportarten wie Fussball, Windsurfen und Kraftsport sowie für das Kochen und Reisen.

Betreuung: Prof. Dieter Pfaff
Kontakt: LinkedIn Michael Stifter

Hohe Emissionen, hohe Renditen? CO₂-Emissionen an der Börse (Abstract lesen)

Laut einer Studie des unabhängigen Thinktanks Carbon Majors aus dem Jahr 2024 lassen sich weltweit 80 % der jährlichen CO₂-Emissionen auf nur 57 Unternehmen zurückführen. Trotz Vorschriften und Strafen können Investitionen in solche „braunen” Unternehmen finanziell attraktiv sein. In seiner Bachelorarbeit untersucht Michael Stifter den Zusammenhang zwischen dem CO₂-Profil von Unternehmen und ihren Aktienrenditen in der DACH-Region (Schweiz, Deutschland und Österreich). Er zeigt, dass die Aktienrenditen mit steigender Emissionsintensität eines Unternehmens zunehmen. Diese Erkenntnis entspricht der klassischen Risiko-Rendite-Theorie: CO₂-intensive Unternehmen sind in Volkswirtschaften, die zunehmend auf Dekarbonisierung umstellen, erheblichen regulatorischen und Übergangsrisiken ausgesetzt. Investoren verlangen eine Entschädigung für diese Risiken. Die höheren Renditen CO₂-intensiver Unternehmen deuten daher darauf hin, dass klimabezogene Risiken in der DACH-Region bereits in den Aktienkursen berücksichtigt sind.

Jules André Ulrich

Mit seiner hervorragenden Bachelorarbeit mit dem Titel «Der Einfluss von Fairnesspräferenzen auf das Wahlverhalten: Eine empirische Studie zur 13. AHV-Initiative» leistet Jules André Ulrich einen entscheidenden Beitrag für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele SDG 1 «Keine Armut» und SDG 16 «Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen».

Jules Ulrich (23) studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich und schloss seinen Bachelor im Sommer 2025 ab. Besonders begeisterten ihn die Themenbereiche der Verhaltens- und Entwicklungsökonomie. Zurzeit absolviert er seinen zweiten Bachelor in Rechtswissenschaften an der Universität St. Gallen. In seiner Freizeit treibt Jules gerne Kraft- und Ausdauersport und reist um die Welt.

Betreuung: Prof. Björn Bartling

Algorithmus der Gerechtigkeit: Wie wir Fairness gewichten, entscheidet wie wir abstimmen (Abstract lesen)

Der «Homo Oeconomicus» scheint an der Wahlurne ein Exot zu sein. Aktuelle Evidenz aus den USA und Norwegen verdeutlicht ein überraschendes Muster: Nicht die ökonomische Effizienz bestimmt das Abstimmungsverhalten, sondern ein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn. Wo man rationale Kosten-Nutzen-Abwägungen vermutet, dominiert in der Realität das moralische Empfinden. Doch wie belastbar ist dieser Befund für die direkte Demokratie der Schweiz? Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Jules Ulrich untersucht, ob auch das Schweizer Stimmvolk so stark nach Fairnessprinzipien entscheidet. Dafür hat er das Wahlverhalten über die angenommene «Initiative für eine 13. AHV-Rente» studiert. Das Resultat der Analyse war eindeutig: Je mehr monetäre Ungleichheit jemand aufgrund seiner Fairnesspräferenzen akzeptiert, desto geringer war die Zustimmung zur 13. AHV-Rente. Dies unterstreicht die Bedeutung von Fairnessgedanken bei Umverteilungspolitik und setzt einen wesentlichen Impuls für die künftige Verhaltensforschung.

ENGAGEMENT AWARD FÜR BESONDERES ENGAGEMENT NEBEM DEM STUDIUM


Mit dem Preis für besonderes Engagement würdigt die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich Studierende aller Stufen, welche sich durch ihre Leistungen, ihr Engagement oder ihre Innovationskraft neben dem Studium auszeichnen. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird an der Promotionsfeier am 6. Juni 2026 vom Publikum gewählt.

KANDIDAT:INNEN

Nimra Ahmed

Nimra Ahmed hat als PhD-Vertreterin am Institut für Informatik (IfI) und Mitgründerin und Präsidentin des «Women in Informatics Network Zurich» (WINZ) ausserordentliches Engagement, Empathie und Führungsstärke gezeigt. Als Bindeglied zwischen Studierenden, Dozierenden und Instituten hat sie das akademische Umfeld am IfI nachhaltig verbessert, indem sie Anliegen aufnahm, vermittelte und Lücken im sozialen Gefüge erkannte und füllte. Durch soziale Veranstaltungen, Karriere-Events, Research Talks und PhD-Foren baute sie eine Gemeinschaft auf, die akademische Barrieren durchbricht. Als Präsidentin von WINZ schuf sie einen sicheren, inklusiven Raum für Frauen und marginalisierte Gruppen und verankerte eine Kultur der Fürsorge, des Empowerments und der Sichtbarkeit am IfI. Nimra ist zudem eine herausragende Mentorin, die Studierenden half, zu publizieren und Selbstvertrauen aufzubauen. Als verbindende Kraft in Vertretung, Mentoring und Inklusion, verkörpert Nimra Ahmed die Werte dieser Auszeichnung.

Nimra Ahmed (28) ist Doktorandin am Institut für Informatik der Universität Zürich. Sie forscht zu feministischen und design-justice-orientierten Ansätzen für Technologien im Kontext geschlechtsspezifischer Gewalt. Als Mitgründerin von WINZ (ACM-W) engagiert sie sich für FLINTA+ und marginalisierte Stimmen. Zudem vertritt sie als Junior Researchers Representative den wissenschaftlichen Nachwuchs. Nimra lebt in Zürich und ist privat in feministischen Initiativen aktiv.

Kontakt: LinkedIn Nimra Ahmed


Sharmila Fakir

Sharmila Fakir hat während ihres Bachelorstudiums enormes freiwilliges Engagement für ihre Mitstudierenden gezeigt. Als Mitglied des Fachvereins Ökonomie (FVOEC) im Events- und Marketing-Team organisierte sie zahlreiche Veranstaltungen, auch mit anderen Studierendenorganisationen zusammen, und förderte durch interdisziplinäre Events den Austausch zwischen Studiengängen. Besonders wirkungsvoll war ihre freiwillige Neugestaltung des OEC-Exchange: Sie führte Campustouren und Vorsemester-Treffen ein und erleichterte so rund 100 Austauschstudierenden den Start in Zürich. Über den FVOEC hinaus engagierte sich Sharmila im UZH-GYM Programm, vertrat die FVOECxICU Fraktion im VSUZH-Rat und brachte studentische Perspektiven in Berufungskommissionen ein. Bekannt für Herzlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft wurde sie zur vertrauenswürdigen Anlaufstelle für zahlreiche Studierende.

Sharmila Fakir (25) studierte Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich und schloss ihr Bachelorstudium 2026 ab. Während ihres Studiums engagierte sie sich aktiv im Fachverein Ökonomie und übernahm dort vielfältige Aufgaben. Derzeit ist sie als Consultant bei EY tätig. Sharmila lebt in Meilen und verbringt ihre Freizeit am liebsten mit Reisen und Musik.

Kontakt: LinkedIn Sharmila Fakir

Fabian Sandmeier

Fabian Sandmeier zeichnete sich durch aussergewöhnliches Engagement, Empathie, Fairness und Professionalität als Vertreter der PhD-Studierenden aus. Er ging über seine Rolle hinaus und fungierte als verlässliche Brücke zwischen Studierenden, Fakultät und Verwaltung. Mit Geduld und diplomatischem Geschick stellte er sicher, dass Anliegen gehört und Entscheidungen im Sinne der Studierenden getroffen wurden. Besonders geschätzt wurden seine Integrität, sein Gerechtigkeitssinn und seine Vertrauenswürdigkeit. Er setzte sich respektvoll für andere ein, vermittelte zwischen Perspektiven und fand Lösungen ohne Konflikte. Gleichzeitig stärkte er den Gemeinschaftssinn durch informelle Treffen und Aktivitäten. Auch akademisch unterstützte er mit konstruktivem Feedback und trug zu einem positiven Umfeld bei. Durch Karriere- und Alumni-Events eröffnete er neue Perspektiven und baute Brücken zur Praxis. Mit seinem Einsatz prägte er die Fakultät als einen Ort, an dem sich Studierende unterstützt und verbunden fühlten.

Fabian Sandmeier (29) schloss 2022 seinen Master in Economics ab. Aktuell absolviert er sein Doktorat in Finance an der UZH und vertritt als Junior Researcher Representative die Interessen des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fakultätsausschuss. Er setzt sich aktiv für die Anliegen der PhD-Studierenden ein und initiierte neue Eventformate zur Vernetzung von Wissenschaft und Praxis. 

Kontakt: LinkedIn Fabian Sandmeier


NOMINIERTE (nicht in der engeren Auswahl)

Fina Kossmann

Fina Kossmann zeichnete sich durch eine aussergewöhnliche Kombination aus Engagement, akademischer Exzellenz und echter Fürsorge für ihre Mitstudierenden aus. Sie übernahm eine Vielzahl an Tutoraten und führte diese konstant auf hohem Niveau durch. Ihr Einsatz ging weit über das Übliche hinaus und spiegelte ein starkes Verantwortungsbewusstsein sowie grosse Hilfsbereitschaft wider. Besonders hervorzuheben ist die Qualität ihrer Arbeit: Ihre Tutorate waren hervorragend vorbereitet, klar strukturiert und auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt. Sie erklärte komplexe Inhalte verständlich und motivierend und schuf eine offene Lernatmosphäre, in der Fragen willkommen waren. Viele Studierende verdankten ihr ein besseres Verständnis anspruchsvoller Inhalte. Auch durch ihre freundliche, geduldige Art blieb sie stets ansprechbar und unterstützend, selbst in intensiven Prüfungsphasen. Mit ihrem Engagement stärkte sie nicht nur den Lernerfolg, sondern auch den Zusammenhalt der Studierenden.

Fina Kossmann (22) studiert Software Systeme im sechsten Semester mit dem Nebenfach Neuroinformatik. Nebenbei arbeitet sie als Lehrassistentin in sechs Modulen und ist Semesterassistentin. Als Mentorin hilft sie Studierenden dabei, sich in das akademische und soziale Leben an der Universität zu integrieren. Darüber hinaus nimmt sie an einem Google-Wettbewerb teil, der darauf abzielt, Technologien für «Digital Immigrants» zugänglicher und inklusiver zu machen.

Kontakt: LinkedIn Fina Kossmann


Lukas Kramer

Lukas Kramers Engagement im Fachverein Ökonomie (FVOEC) während seines gesamten Studiums war in Umfang und Wirkung ausserordentlich. Als Vorstandsmitglied für Sales sicherte er die finanzielle Stabilität des Vereins, baute langfristige Partnerschaften mit Unternehmen auf und ermöglichte zentrale Events wie die Ersti-Tag-Goodie-Bags und die Poker Night. Dadurch schuf er frühe Verbindungen zwischen Studierenden und Arbeitgeber:innen. Zudem organisierte er Workshops, die akademisches Wissen mit Einblicken aus der Industrie verbanden. Er war stets bei Veranstaltungen präsent, bot Unterstützung weit über seine Aufgaben hinaus und war aufgrund seiner Zuverlässigkeit ein wichtiger Teil des Fachvereins. Als Ersatzmitglied im VSUZH-Rat vertrat Lukas studentische Interessen und organisierte interdisziplinäre Projekte wie die Summerweek mit dem Informatics Club UZH (ICU). Seine positive Einstellung, seine Führungsstärke und sein über das Studium hinausgehende Engagement haben den FVOEC und die Studierendengemeinschaft an der WWF nachhaltig geprägt.

Lukas Kramer (25) hat an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich Betriebswirtschaftslehre studiert und 2025 mit dem Bachelor abgeschlossen. Zurzeit arbeitet er als Junior bei Forvis Mazars und hat im April mit der Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Wirtschaftsprüfer begonnen. Lukas lebt in Zürich und geht in seiner Freizeit gerne surfen.

Kontakt: LinkedIn Lukas Kramer


Kilian Sprenkamp

Kilian Sprenkamp wurde von allen Mitdoktorierenden für seine herausragende Forschungsqualität, Interdisziplinarität und gesellschaftliche Relevanz hoch geschätzt. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten in führenden Fachzeitschriften und präsentierte seine Forschung auf renommierten Konferenzen. Besonders hervorzuheben ist sein End-to-End-Ansatz: von der Problemidentifikation über die Entwicklung KI-basierter Prototypen bis hin zur praktischen Anwendung. So entwickelte er etwa Lösungen zur Unterstützung von Geflüchteten und zur Erkennung von Propaganda. Zudem akquirierte er eigenständig Fördermittel und initiierte Kooperationen mit internationalen Organisationen und Praxispartnern. Neben seiner Forschung galt er als engagierter, kollegialer Teamplayer, der aktiv zum Austausch und zur Unterstützung innerhalb der Community beitrug. 

Kilian Sprenkamp ist Machine Learning Engineer, Forscher und Gründer. Mit seinem Start-up GeoLens entwickelt er eine Intelligenzschicht, die geopolitische Volatilität in umsetzbare Vermögensrisiken übersetzt. Mit seiner preisgekrönten und häufig zitierten Forschung hat er Lösungen für die UNO und Start-ups entwickelt. Diese verbinden technisches Fachwissen und geschäftliche Erkenntnisse, um sozialen und wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

Kontakt: LinkedIn Kilian Sprenkamp


Daniël Johannes van der Weijden

Daniël Johannes van der Weijden überzeugte als PhD-Vertreter und Mitglied von Berufskommissionen durch aussergewöhnliches Engagement, Empathie und Führungsstärke. Er unterstützte neue Doktorierende weit über das Erwartbare hinaus, erleichterte ihnen den Einstieg in die Forschung und schuf durch seine Offenheit eine einladende, integrative Atmosphäre. Als verlässliche Stimme vertrat er die Interessen der Promovierenden mit Klarheit und Integrität und trug dazu bei, Transparenz und Dialog im Institut zu stärken. In Berufungsverfahren setzte er sich konsequent für die Perspektive der Studierenden ein und engagierte sich für hochwertige Lehre, gute Betreuung und eine gesunde Forschungskultur. Darüber hinaus förderte er aktiv den Gemeinschaftssinn, etwa durch Formate wie informelle Treffen und Austauschforen, die der Isolation entgegenwirkten und den Zusammenhalt stärkten. Mit seinem nachhaltigen Einsatz prägte er die Kultur am Institut für Informatik (IfI) positiv und machte es zu einem unterstützenden Umfeld für Forschende.

Daniël van der Weijden (28) macht aktuell seinen PhD in Informatics und entwickelt dabei rechnergestützte Methoden zur Unterstützung der deliberativen Demokratie. Während seines Doktorats wurde er zum Doktorandenvertreter gewählt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Studierende sowohl in sozialer als auch in akademischer Hinsicht zusammenzubringen. In seiner Freizeit läuft er gerne, liest und kümmert sich um seine beiden Katzen.


Leo Waltenspül

Leo Waltenspül wurde durch seine konstante Unterstützung und Zuverlässigkeit in kürzester Zeit zu einem wichtigen Teil seines Jahrgangs. Er war eine zentrale Anlaufstelle für seine Kommiliton:innen in Online-Foren, beantwortete regelmässig Fragen und teilte wichtige Informationen mit dem gesamten Jahrgang. Zudem erstellte er hochwertige Zusammenfassungen, die vielen dabei halfen, den Stoff zu verstehen und sich auf Prüfungen vorzubereiten. Seine Aktivitäten trugen dazu bei, dass Lerninhalte fair über verschiedene Wege verteilt wurden, was zu einem positiven Lerneffekt für alle führte. 

Leo Waltenspül (22) absolviert derzeit das Assessmentjahr an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Nach dem Verkauf seines ersten IT-Unternehmens berät er heute Start-ups und KMU, wie sie KI wirtschaftlich nutzen können und treibt parallel eigene neue Projekte voran. In seiner Freizeit nutzt er intensiv das vielseitige Sportangebot des ASVZ.



* Über die Sustainable Development Goals (SDGs)


Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung mit ihren 169 Unterzielen sind das Kernstück der Agenda 2030. Sie tragen der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Dimension der nachhaltigen Entwicklung in ausgewogener Weise Rechnung und führen zum ersten Mal Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung in einer Agenda zusammen.

 

Die (Sustainable Development Goals, SDGs) sollen bis 2030 global und von allen UNO-Mitgliedstaaten erreicht werden. Das heisst, dass alle Staaten gleichermassen aufgefordert sind, die drängenden Herausforderungen der Welt gemeinsam zu lösen. Auch die Schweiz ist aufgefordert, die Ziele national umzusetzen. Auch sollen Anreize geschaffen werden, damit nichtstaatliche Akteure vermehrt einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

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SDG_Goals_Deutsch